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NABU-Scharmützelsee

Arbeitskreis Natur, Arten- und Umweltschutz Scharmützelsee (ANAUS)

Die Menschen vor Ort engagieren sich auf vielfältigsteweise in ehrenamtlich geführten Initiativen, Vereinen, Verbänden jedoch überwiegt die sehr wertvolle Eigeninitiative.

Die Initiative “Arbeitskreis Natur, Arten- und Umweltschutz Scharmützelsee” (nachfolgend ANAUS) wurde von ehrenamtlichen Natur, Arten, Umweltschützern mit Unterstützung der ansässigen NABU, NAJU, BUND, WWF Mitglieder*innen als eine selbständige und rechtsfähige Vereinigung nach Artikel 21 der Landesverfassung Brandenburg auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) dem bundeseinheitlich Fäll- und Schnittverbote in der Baum- und Gehölzpflege geregelt (§ 39 BNatSchG) sowie dem Brandenburgisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (Brandenburgisches Naturschutzausführungsgesetz – BbgNatSchAG) initiiert und ihr Haupttätigkeitsbereich umfasst das Gebiet des Amtes Scharmützelsee. Sein Sitz ist in Bad Saarow 

Der Arbeitskreis ANAUS wird auf Grundlage einer begleitenden Satzung sowie der daraus zu entwickelnder Geschäftsordnung geführt!

Ziel des Arbeitskreises ist die zentrale Vorbereitung zur Gründung des Umweltbeirates im Amtsbereich Scharmützelsee unter dem Amtsschuss, um den Schutz der unterschiedlichen Naturräume zielgerichteter zu gewährleisten. 

Naturräumliche Gliederung Scharmützelsee

  • Bad Saarow
    • OT Neu Golm
    • OT Petersdorf
  • Diensdorf-Radlow
  • Reichenwalde
    • OT Dahmsdorf
    • OT Kolpin
  • Wendisch-Rietz

In den Gemeinden werden sie als ANAUS-Ansprechspartner*innen mit Rat und Tat zur Seite stehen und wir planen mit Fachleuten aus dem Umwelt, Natur & Artenschutz Vorträge & Schulungen im Naturraum an, die den Dialog zwischen Naturschutz, Ökologische und Landnutzung fördern.

Kinder & Jugendbeteiligung

Ein wichtiger Focus ist hierbei die Bereitstellung von niederschwelligen Angeboten um Kinder- und Jugendlichen selbstbestimmt bei den Prozeßen hin zum Umwelt, Natur & Artenschutz zu begleiten. Hierbei werden wir von ehrenamtlichen Teamer*innen und pädagogischen Fachkräften sowie von allen Kinder- und Jugendverbänden unterstützt.

Steigerung der regionalen Wertschöpfung im ländlichen Raum

Ein ganz wichtiger Bereich der nachhaltigen Entwicklung ist hierbei die Wertschöpfung aus nachhaltigen Projekten und die muss mit einem großen Anteil hier im regionalen Umland verbleiben.

  • Neuschaffung straßengebundener ÖPNV-Projekte,
  • Innovative Schienenprojekte,
  • Optimierung bestehender Verkehrsangebote
    • Mobilitätsberatung
  • Bürgergetragene Projekte
  • Dienstleistungen vor Ort
    • MarktTreff
    • KitaMobil
  • Photovoltaische Solarenergie (siehe Blogbeitrag)

Der Bereich wird stetig auch mit deinen Ideen weiterentwickelt.


Naturräume werden in der Regel nicht jeder für sich ermittelt und abgegrenzt, sondern flächendeckend für mehr oder weniger ausgedehnte Ausschnitte der Landschaftssphäre.

Die Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Scharmützelseegebiet“ regelt einen Großteil unseres Naturraum Scharmützelsee https://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-212851

Biotop, der oder das ist ein bestimmter schützenswerter Lebensraum einer Lebensgemeinschaft (Biozönose) in einem Gebiet. Biotope sind die kleinsten Einheiten der Biosphäre. Im Bereich des Naturschutzes und der Landschaftspflege werden Biotope aus pragmatischen Gesichtspunkten Biotoptypen zugeordnet. Der Begriff wurde zuerst im Jahr 1908 durch Friedrich Dahl in die Wissenschaft eingebracht.

See- und Ufernutzungskonzeption (SUNK) Ufervegetation und Uferbereiche haben einen hohen ökologischen Wert. Wegen ihrer Bedeutung für die Artenvielfalt sollen natürliche und naturnahe Bestände im Sinne des Naturschutzes erhalten, möglichst aufgewertet, revitalisiert und renaturiert werden.

  • Das Entsiegeln von Flächen gerade in den Uferbereichen des Scharmützelsees muss Vorrang haben. Der historische bestand der Uferwanderweg am Westufer der Gemarkung Saarows muss erhalten bleiben und gepflegt werden.
  • Jegliches weitere Versiegeln in den Uferbereichen muss aufgrund der Ufervegetation auch im Wurzelbereich verhindert werden.

Öffentliche Plätze sind im Naturraum vielfältig zu entwickeln.

  • Die Naturräume an öffentlichen Plätzen sollten entsprechen des Bedarfs der Einwohner und Gäste angepasst sein.
    • Für die Senioren sollten Entschleunigungsbereiche und Ruhezonen an Orten geschaffen werden.
    • Für Familien sollten Spiel, Sport und Badebeiche angeboten werden.
    • Für Veranstaltungen gibt es ausreichend öffentliche Plätze und Lokalitäten am Scharmützelsee
    • Das Versiegeln, egal in welcher Form, sollte gerade an den öffenlichen Plätzen immer Barrierefrei gedacht und umgesetzt werden.

Naturraum Wald mit dem LSG, den FFH- und Natura 2000 Gebieten

  • Innen & Außenbereiche müssen hier nicht nur aufgrund der Baugesetzgebung gedacht werden, hier muss das Landhauskonzept in eine ordentliche Satzung gegossen werden!

Unsere vielfältigen “Naturräume” am Scharmützelsee sind gewachsene Bereiche, Plätze & Orte, die wir in Gespräche und Hinweise aus der Bevölkerung bei unseren Exkursionen erfahren durften. Wir danken hier ausdrücklich den Natur & Umweltfreunden, die uns ihre Geschichten aus den “guten alten Zeiten” mit Bildern und Anekdoten wiedergeben. Gerade die Geschichten der Gemarkungen am Scharmützelsee zeigen uns, wie verantwortungsvoll die historischen Entwickler schon seit Beginn der Landhauskolonie mit den Naturräumen umgegangen sind.

NATURRAUM Die einzelnen Naturräume können entweder als räumliche Individuen, deren Gesamtcharakter sich in einzelnen oder mehreren Geofaktoren von den benachbarten Flächeneinheiten unterscheiden, oder als Typen, die eine gleichartige Merkmalskombination aufweisen, konzipiert sein.

SCHARMÜTZELSEE

Wendisch Rietz wurde 1376 erstmals urkundlich erwähnt. Die Siedlung dürfte aber schon in slawischer Zeit entstanden sein, wie sich aus dem Ortsnamen schließen lässt.

Die erste urkundliche Erwähnung Saarows datiert in das Jahr 1463.

Dorfkirche Reichenwalde wurde am Ende des 13. Jahrhunderts aus Feldsteinen errichtet.

Pieskow wurde zuerst 1496 als “Zschermussel Piesigk” erwähnt (Pieskow am Scharmützelsee)

Im Jahr 1774 hatten die Gutsdörfer Saarow, Pieskow und Silberberg am Scharmützelsee zusammen 225 Einwohner.

Der Naturraum Scharmützelsee muss geschützt werden und wenn du dich auch dafür einsetzen möchtest das dein (auch gerne eigener) Naturraum erhalten bleibt, dann rufe unsere Naturhotline unter 033631-409551 an oder schreibe uns eine E-Mail unter umwelt@nabu-scharmuetzelsee.de und wir kommen vorbei und dokumentieren mit dir/euch den erhaltenswerten Naturraum.

Alle aufgenommen Naturräume werden auf den Unterseiten der Gemeinden und Ortsteile veröffentlicht.